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Pflege der Instrumente
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Heiserer Klang
entsteht durch das Hängenbleiben von Wassertropfen im Windkanal.
Abhilfe schafft hier
- Vorwärmen des Mundstückes auf Körpertemperatur (verhindert Kältekondensation) - Anticondens
Luftaustrittsöffnung (1) vor allem in den Ecken mit Anticondens benetzen. Die Öffnung des Kopfstückes unten (2) mit der Handfläche zuhalten und die Flüssigkeit vom Labiumfenster her kräftig durch den Windkanal (3) zurückblasen. Das Labiumfenster dabei mit den Lippen umschliessen.
Bis die Blockkante ganz nass ist und das Wasser vorne abfliessen kann, ist ein „Verstopfen“ meist normal. Ist die Holzfläche im Windkanal rauh oder mit Schmutzpartikeln belegt, hilft weder Vorwärmen noch Anticondens (Merkmal: Die Heiserkeit bleibt hartnäckig). Hier bleibt nur Einsenden zur Reinigung.
Ein zu hoch gequollener Block verstärkt die Tendenz des Verstopfens.
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Ölen
Die trockene Flöte mit Putzstab (fusselfreies Tuch, ca. 2 x 5 cm, durch Öse schlaufen) innen und aussen (nur SUPERIO) glänzend, aber nicht tropfend, einölen. STUDIO-Blockflöten nicht aussen ölen, da sie lackiert sind! Zapfen mit Korken bitte nicht ölen. Verwenden Sie Mandelöl oder kaltgepresstes Leinöl.
Vorsicht ist beim Kopfstück geboten: Innen nur bis 2 cm vor den Block ölen, aussen ganz, aber auf der Labiumfläche nur sehr wenig Öl vorne vorsichtig auftragen. Es darf kein Öl in die Nähe des Blockes gelangen!
Die geölte Flöte über Nacht zum Trocknen auf Zeitung stellen, damit das überschüssige Öl nicht in die Grifflöcher und an den Block kommt. Allfällige Rückstände am andern Tag mit trockenem Lappen wegwischen.
Bei Unsicherheit lieber zuwenig als zuviel Ölen!
Die Flöte je nach Gebrauch halbjährlich oder jährlich innen und aussen einölen!
Öl ist für das Holz Pflege und Imprägnierung - und der Klang wird runder.
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